Glossar

Absenkhub

Weg des Anschlags zur Freigabe und zum Sperren (Absenken bzw. Hochfahren) des WTs.

Anschlag

Bauteil auf das der WT auftrifft. In verschiedenen Ausführungen lieferbar (Kunststoffanschlag, Stahlanschlag, Kippanschlag, verschiedene Abmessungen). Werkstoffpaarung zwischen WT und Anschlag ist wichtig für die erreichbare Absenkkraft.

Basisprodukt

Gleichartige Basisprodukte bilden eine Produktgruppe. Basisprodukte werden nach Einsatzbereich unterschieden, im Wesentlichen nach der maximal zu stoppenden Palettenmasse.

Bestellcode

Der Bestellcode bildet eine Produktvariante ab und identifiziert diese eindeutig. Mit diesem Code ist eine direkte Bestellung bei Wörner möglich.

Betriebsdruck

Arbeitsdruck des Pneumatiksystems.

Angaben in Datenblättern (zum Beispiel bezüglich der Absenkkraft) beziehen sich in der Regel auf einen Arbeitsdruck von 6 bar.

Dämpfhub

Weg, den der Anschlag beim Abbremsen des WTs zurücklegt. Die Länge des Dämpfhubs ist wichtig für das Dämpfungsvermögen des Stoppers.

Doppeltwirkend

Sowohl das Absenken als auch das Hochfahren des Anschlags (in die Sperrstellung) sind pneumatisch oder elektrisch angetriebene Bewegungen.

Vorteile: geschlossenes Pneumatiksystem, höhere Absenkkräfte, da keine Federkraft überwunden werden muss.

Eckdämpfer

Stoppen mit Richtungswechsel. Wird bevorzugt für Richtungswechsel beim Fördern stoßempfindlicher oder zerbrechlicher Teile eingesetzt.

Einsatzbereich

Kennzeichnet das Dämpfungsvermögen eines Stoppers. Angabe der maximal zu stoppenden WT-Masse bei verschiedenen Fördergeschwindigkeiten in Tabellenform.

Einfachwirkend

Das Absenken ist eine pneumatisch oder elektrisch angetriebene Bewegung, das Hochfahren des Anschlags in die Sperrstellung dagegen erfolgt per Federkraft. Vorteile: vereinfachte Ansteuerung, da zum Beispiel nur ein Pneumatikanschluss benötigt wird. Stopper geht ohne Druckluft immer in Sperrstellung (Sicherheitsaspekt).

Elektronische Abfrage

Berührungslose Abfrage von bestimmten Stellungen des Anschlags mithilfe elektronischer Sensoren.

Fördergeschwindigkeit

Geschwindigkeit, mit der der WT bewegt wird.

Indexzylinder

Anheben und Positionieren. Gewährleistet ein präzises Positionieren und vertikales Anheben der WT – optimal für schnelle Positionieraufgaben. Das Werkstück kann erschütterungsfrei bearbeitet werden.

Induktive Abfrage

Berührungslose Abfrage von bestimmten Stellungen des Anschlags mit Hilfe induktiver Sensoren.

Luftverbrauch

Druckluftverbrauch des Gerätes, angegeben in Liter pro Arbeitszyklus, in der Regel bei 6 bar Arbeitsdruck.

Palettengewicht

Gewicht des Werkstückträgers und/oder des Werkstücks.

Positionserkennung/ Positionsabfrage

Für viele Stopper-Modelle verfügbares Zubehör, mit dem die Position des Anschlags abgefragt werden kann. Für volle Funktion ist weiteres Zubehör (zum Beispiel Näherungsschalter) erforderlich.

Produktvariante

Aus einem Basisprodukt abgeleitete Variante (zum Beispiel bezüglich Absenkhub, Funktion, Temperaturbereich oder Anschlagausführung). Die Bezeichnung der Produktvariante entspricht dem Bestellcode, unter dem das Gerät bei Wörner bestellt werden kann.

Reibung

Kraft, die benötigt wird um einen ruhenden Körper in Bewegung zu setzen oder um einen bewegten Körper gleichförmig weiter zu bewegen. Ist abhängig vom Reibwert und der Gewichtskraft.

Reibwert

Kennzeichnet die Reibung zwischen Fördermittel und WT. Wichtig für die Auslegung der Stoppstelle, da sowohl das Dämpfungs- als auch das Absenkvermögen von der Reibung abhängig sind.

Rücklaufsperre

Rückprall verhindern. Hält den WT mit Stückgut punktgenau in Stellung und verhindert einen Rückprall. Einsatz insbesondere in Verbindung mit ungedämpften Stoppern.

Vereinzeler, ungedämpft

Stoppen und Freigeben eines WT. Robuste, wirtschaftliche Basis-Variante. Überall einsetzbar, wo ein oder mehrere WT an einer definierten Position auflaufen sollen.

Vereinzeler, gedämpft

Stoppen und Freigeben eines WT. Für stoßempfindliche und zerbrechliche Teile. Ankommende WT werden sanft abgebremst, sodass das Werkstück die Endposition erschütterungsfrei erreicht. Auf die Förderanlage werden deutlich geringere Kräfte übertragen.

Verzögerungskraft

Wird benötigt, um den WT bis zum Stillstand zu verzögern und die im WT gespeicherte Bewegungsenergie abzubauen. Setzt sich aus der Dämpfungskraft und der auch während des Dämpfungsvorgangs wirkenden Vortriebskraft zusammen.

Vortriebskraft

Reibkraft zwischen Fördermittel und WT (Mitnahmekraft). Abhängig von Reibwert, Palettenmasse und Erdbeschleunigung

WT

Werkstückträger.